Wird Autofahren bald zum Luxus?
- Thorsten Siem
- 7. Feb. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Abzocke per Gesetz: Wird Autofahren bald zum Luxus?
Der Bundestag hat nahezu unbemerkt ein neues Gesetz durchgewunken, das Autofahren ab 2027 drastisch verteuern könnte – unter dem Vorwand der Klimapolitik. Natürlich wird das Ganze wieder einmal als „notwendige Umsetzung einer EU-Richtlinie“ verkauft. Doch wer profitiert wirklich davon? Und warum wird etwas künstlich verteuert, nur um es anschließend durch Subventionen wieder abzufedern? Ist das noch Logik – oder einfach nur Umverteilung pur?

CO₂-Bepreisung: Der nächste Preisschock rollt an
Schon ab Januar 2025 kostet eine Tonne CO₂ stolze 55 Euro, 2026 sind es voraussichtlich 65 Euro. Doch ab 2027 geht es erst richtig los: Der CO₂-Preis wird dann durch den Zertifikatehandel bestimmt – mit völlig unkalkulierbaren Folgen. Experten warnen, dass die Kosten pro Tonne auf 100 bis 300 Euro steigen könnten. Was bedeutet das für dich als Autofahrer?
Ein CO₂-Preis von 200 Euro pro Tonne würde Benzin um 38 Cent pro Liter verteuern.
Diesel wird noch teurer – mit massiven Folgen für Transport, Lebensmittel und das tägliche Leben.
Da der Preis am Markt bestimmt wird, kann er jederzeit explodieren – ohne politische Kontrolle.
Der Klimasozialfonds – Beruhigungspille oder Ablenkungsmanöver?
Natürlich wissen die Verantwortlichen, dass sie Millionen Bürger damit in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Die Lösung? Ein „Klimasozialfonds“ mit 65 Milliarden Euro, um die größten sozialen Härten abzufedern. Doch wer garantiert, dass dieses Geld tatsächlich dort ankommt, wo es gebraucht wird? Und viel entscheidender:
Warum muss der Staat überhaupt künstlich verteuern, nur um danach mit Almosen zu kompensieren?
Worum geht es hier wirklich?
Wer Klimaschutz ernst nimmt, würde sinnvolle Alternativen fördern, statt die Bürger immer weiter zur Kasse zu bitten. Doch was passiert stattdessen?
Energie wird künstlich verteuert.
Die Infrastruktur für E-Mobilität und klimafreundliche Alternativen hinkt weiter hinterher.
Die Menschen sollen in ein System gezwungen werden, das sie abhängig macht.
Das Muster ist altbekannt: Erst wird eine vermeintliche Notwendigkeit geschaffen (hier die CO₂-Reduktion), dann folgt die künstliche Verknappung (Zertifikatehandel) – und am Ende landen wir bei steigenden Preisen, die uns die Politik selbst eingebrockt hat. Wer sich das nicht mehr leisten kann, darf sich gnädig aus dem „Härtefall-Fonds“ bedienen.
Meine Einschätzung:
Diese Entwicklung ist kein Zufall – sie folgt einem bekannten Schema. Politiker argumentieren mit langfristigen Zielen wie „Netto-Null bis 2050“, die niemand heute überprüfen kann, während die finanziellen Belastungen für den Bürger sofort spürbar sind.
Die absurde Logik dahinter – erst verteuern, dann subventionieren – zeigt: Es geht nicht um eine echte Lösung, sondern um einen weiteren Mechanismus zur finanziellen Belastung der Bevölkerung. Wer sich steigende Lebenshaltungskosten oder ein neues E-Auto nicht leisten kann, bleibt auf staatliche Hilfe angewiesen – ein perfektes System, um Kontrolle auszuüben.
Wird Autofahren bald zum Luxus? Ich fürchte ja, denn ich vermute, dass es wie in Norwegen laufen soll. Da haben sie die Verbrenner ganz einfach durch zu hohe Benzinpreise von der Straße gedrängt. Es läuft gerade Plan B, weil das Verbrennerverbot nicht gezogen hat.
Die Frage ist: Wie lange lassen sich die Menschen das noch gefallen?
Quellen:
Bild: ChatGPT








































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