KARATE

Aktuelle Aktionen:

Neujahrs-Event 108 x Tekki Shodan

 

Am 06.01.2019, um 09:00 Uhr

In der Gymnastikhalle des LSV im Eichelhäherkamp

Wir freuen uns über jeden Interessierten,

der ein Probetraining bei uns absolvieren möchte. Es ist kein Problem als Neuling am Training teilzunehmen. Karate kann im Prinzip jeder betreiben, der gehen kann.

Karate in Hamburg Lemsahl

Wir sind eine kleine Gruppe von netten Menschen, die ernsthaft Karate trainieren, aber den Spaß dabei nicht vergessen und würden uns über deinen Besuch in unserem Dojo freuen. Der Fokus ist bei den Mitgliedern verschiedenartig ausgeprägt. Wer bei  mir trainiert, muss aber bereit sein, meine Ansätze und Umsetzungen im  Training  anzunehmen. Ich passe meine Lehre nicht dem Bedarf der Teilnehmer an. Ich kann eben nur lehren, was ich selbst verstehe und vertrete.

Was für ein Karate betreiben wir?

Wir betreiben ein Karate, das nicht krampfhaft an einer Stilrichtung festhält. Die Basis ist zwar der Stil Shotokan, aber wir bewegen uns auch offen darum herum und schon gar nicht auf dem schmalen Pfad des Sportkarate. Damit möchte ich aber keinesfalls das Sportkarate schlecht machen. Ich habe es selbst mit viel Freude über Jahre betrieben.

 

Der Fokus des Karate, das ich heute betreibe und lehre, liegt auf folgenden Bereichen:

  • Verständnis der erlernten Techniken

  • Realitätsnahe Anwendung der erlernten Techniken

  • Selbst- und Fremdwahrnehmung

  • Achtsamkeit

  • Respekt und Achtung

  • Persönlichkeitsentwicklung (die Bereitschaft zur Selbstreflexion und Erkenntnisse ins Leben außerhalb des Dojos zu transferieren)

Trainingszeiten:

Montags von 19:00 - 20:30 Uhr

im Sportraum des Haus Trillup, BHH Sozialkontor Sarenweg 20, 22397 Hamburg

(Temporär, bis die Turnhalle der Schule Redderbarg, wieder nutzbar ist)

Donnerstags von 18:30 -  20:30 Uhr

(Angruß um 19:00 Uhr)

In der Gymnastikhalle des LSV im Eichelhäherkamp

 

Sonntags von 9:30 - 11:00 Uhr

In der Gymnastikhalle des LSV im Eichelhäherkamp

Mitglied  beim LSV:

Hier findest du Beitrittsformulare und Preise.

In meinem Training versuche ich folgendes anzuregen: 

  • Es wird  das Körperempfinden und Körperbewusstsein positiv verändert,

  • Koordinative Fähigkeiten werden gesteigert

  • Verbesserung der Reaktionsfähigkeit 

  • Stärkung des Selbstbewusstseins

  • Es wird der Blick auf sich selbst geschärft

  • und die Selbstreflexion verbessert

  • Also werden die Selbstwahrnehmung und der Bezug zu sich selbst wieder hergestellt oder verbessert.

  • Es wird der eigene Umgang mit anderen Menschen und die Achtung vor ihnen bewusst und kann konfiguriert/verbessert  werden

  • Verbesserung des Reaktionsvermögens

  • Handlungsfähig unter Stress wird gefördert

  • Impulskontrolle und Emotionsregulation gesteigert

  • Beweglichkeit gefördert

  • Wahrnehmung und Bewusstmachung von Werten wie:

    • Geduld

    • Einsicht

    • Nachsicht

    • Demut

    • Toleranz

    • Empathie

  • Abhärtung (Selbstwahrnehmung/Selbstregulation)

  • Kraft (innere und äußere Stärke)

  • Selbstbewusstsein natürlich und von innen heraus

Mein Training ist ganzheitlich ausgelegt und beinhaltet zum großen Teil den gesundheitlichen Aspekt für Körper und Geist.

Wenn bei uns jemand reinschnuppert, der schon einmal die Stilrichtung Shotokan betrieben hat oder betreibt, wird mir meist die Frage gestellt, ob das wirklich Shotokan sei. Ich bin dann immer wieder erstaunt, aber auch etwas amüsiert darüber. Denn vieles, was wir trainieren, ist den „Wettkampf-Shotokanern“ unbekannt. Und doch gehört es zum Shotokan und vor allem zum Karate. Zum Beispiel ist im versportlichten Shotokan Karate das  Anfassen, Festhalten, Werfen und Bodenkampf meist unbekannt.

"A teacher is a student who teaches to continue his study"

Mochizuki Minoru Sensei

Wer zu mir kommt, um zu trainieren, kann erwarten, dass ich mein Bestes geben werde. Ich werde jedem Respekt entgegenbringen und so gut es geht auf Individualitäten eingehen. Ich verstehe mich als einen Teil der Gruppe, also der Lernenden. Und nun kommt der Spagat, den ich, aber auch die Trainierenden machen müssen. Ich bin im Dōjō trotzdem der Sensei. Es bedeutet so viel wie der Lehrer, der Senior, der Mentor, der den Weg vorlebt und seinen Schülern vermittelt, ohne selbst den Anspruch zu haben bereits perfekt zu sein. Karate ist ein lebenslanger Weg.

"Man kann dir den Weg weisen, gehen musst du ihn selbst"

Bruce Lee

Ich kann natürlich nur den Weg zeigen und vorleben, den ich wirklich selber lebe. Wenn ich sage, dass wir traditionelles Karate betreiben, dann ist es nicht ein altes Karate, sondern ein tradiert betriebenes. Es ist das Karate, wie ich es verstehe und in Tradition weitervermitteln möchte. Was du daraus machst, obliegt ganz allein dir.

Meine Erkenntnisse habe ich aus über 40 Jahren Kampfkunsterfahrung. Diese Jahre bestanden nicht nur aus Training, sondern aus vielen Lehrgängen bei verschiedensten Meistern, vielen Büchern und vielen Diskussionen und Wissensaustausch mit anderen, die auf ihrem Weg sind. Meine Erkenntnisse kommen aber auch aus mittlerweile über 60 Jahren Lebenserfahrung und vielen Jahren Berufserfahrung als Coach, Ausbilder, Projektmanager, Lebensbegleiter und Vater.

Ich habe versucht meinen Horizont zu erweitern. Das bedeutet, dass hin und wieder mit einer neuen Wissensaufnahme, auch etwas bisher Praktiziertes in der Versenkung verschwunden ist oder es wurde eine Ergänzung oder eine Alternative.

Das betrifft Technik genauso wie Spiritualität. Ich habe lange gesucht und suche natürlich immer noch, bin aber inzwischen trotzdem schon angekommen. Ich bin da angekommen, wo ich meine Interpretation des Karate gefunden habe.

Was bedeutet das für das Training?

Ich lege großen Wert auf die Rituale. Damit meine ich die (vielen) Verbeugungen und das, wie eine Übung begonnen und beendet wird. Ich nutze Rituale mitunter als Achtsamkeitsübungen. Ich lege großen Wert auf Respekt. Respekt vor anderen Mittrainierenden und dem, was ich als Weg vermitteln möchte und letztendlich auch dem Respekt sich selbst gegenüber. Damit meine ich, dass Beleidigungen, unflätige Sprüche oder Fäkalsprache nicht ins Dōjō gehören. Ebenso wenig negative Handlungen, wie Schubsen, in den Hintern treten, insbesondere während der Grußrituale. Das wäre absolut unpassend, auch wenn jemand meint, dass es doch nur lustig gemeint sei. 

 

Ich lege aber auch großen Wert darauf, dass wir Spaß beim Training haben. Lachen ist erwünscht, aber nicht auf Kosten anderer. Späße machen und Lachen sind willkommene Verhalten, wenn das Training und die Trainierenden dadurch nicht gestört werden.

 

"Ich fürchte nicht den Mann, der 10.000 Kicks geübt hat, ich fürchte den Mann, der einen Kick 10.000 mal geübt  hat"

Bruce Lee

 

Ich lege auch großen Wert darauf, dass sich jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten anstrengt. Wenn ich jemanden besonders „trieze“, heißt es nicht, dass ich ihn ärgern möchte, sondern, dass ich das aus ihm herausholen möchte, was tatsächlich in ihm steckt. Ich lege großen Wert darauf, dass jeder Fortgeschrittene (im Karate oder im Leben) ein Vorbild für die nicht so Erfahrenen ist. Ein Vorbild im Einsatz und im Verhalten. Beim Karatetraining kannst du auch dein Durchhaltevermögen verbessern. Also ein "Dranbleiben" an etwas, um darin besonders gut zu werden. Im Prinzip  ein psychisches Ausdauertraining.

"Wende das an, was du gelernt hast. Etwas nur zu wollen reicht nicht aus"

Bruce Lee

 

Ich lege großen Wert darauf, dass die Trainierenden eine Bereitschaft entwickeln, sich selbst zu reflektieren. An der Art, wie du Karate betreibst, kannst du durchaus Rückschlüsse auf deine Persönlichkeit führen und daraus für dich positive Erkenntnisse ziehen. Ich lege auch großen Wert darauf, dass die Trainierenden versuchen zu erkennen, wo sie Erkenntnisse aus dem Dōjō in ihrem privaten oder beruflichen Alltag einsetzen können. Wer das erkennt, könnte so durchaus seine Lebensqualität verbessern.

 

Und ich lege großen Wert darauf, dass sich jeder Trainierende auch außerhalb des Dōjō für Karate interessiert. Das  geht  in den Bereichen Geschichte, Technik, Hintergrund, Kontroverses, … aber besonders für Fortgeschrittene erhoffe ich mir, dass sie Karate als Lebensweg oder Lebenseinstellung betrachten und leben.

 

Unschwer ist nun zu erkennen, dass der Weg für mich vor allem Persönlichkeitsentwicklung bedeutet. Ich versuche in dem und über das Training meine Erfahrungen aus der Kampfkunst und dem Leben weiterzugeben. Meine Interpretation des Karate ist nicht konform mit dem, wie es in den meisten Vereinen/ Dōjōs trainiert und vermittelt wird. Wer zu mir zum Training kommt, sollte also bereit sein, sich darauf einzulassen.

Wie ich Karate verstehe und lehre

Hier sei gleich ganz deutlich erwähnt, dass ich kein Sportkarate betreibe. Das ist keine Wertung Richtung des Sport orientierten Karate, aber es ist eben nicht mehr mein Weg! Wer auf Wettkämpfe gehen möchte oder ein Training haben möchte, damit er vor allem ins Schwitzen kommt, ist bei mir überhaupt nicht gut aufgehoben. Was nicht bedeutet, dass bei meinem Training nicht geschwitzt wird.

Der Fokus liegt aber eben nicht darauf in körperliche Erschöpfung zu kommen, um dem Alltag und in dieser Weise dem Alltag und den damit verbundenen Gedanken zu entfliehen. Bei mir geht es darum, sich zu entdecken. Offen dafür zu sein seine Befindlichkeiten zu entdecken. Und damit meine ich nicht die körperlichen, aber die natürlich auch. Nein es geht mitunter darum, seine Denk- und Verhaltensmuster zu entdecken und zu prüfen, ob sie noch eine Berechtigung im heutigen Leben  haben. Dabei geht es um Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion mit der eigenen Idee, eine positive Veränderung bei sich zu bewirken.

 

Karate ist eben mehr als Sport und Karate ist mehr als Selbstverteidigung.  Das  technische Training und auch die Selbstverteidigung (Karate ist auch Selbstverteidigung) ist  sozusagen das Vehikel, in dem die spirituellen (nicht religiös gemeint) Inhalte transportiert werden.

Selbst- und Fremdwahrnehmung werden beim Karate fast nebenbei trainiert. Die Wahrnehmung ist zum großen Teil mit verantwortlich dafür, ob wir und wie wir im Konflikt mit unserer Außenwelt stehen. Also eine elementar wichtige Kompetenz.

Karate und Persönlichkeitsentwicklung

Der Karatemeister und Lehrer Funakoshi, Gichin (10. Nov. 1868 – 26. Apr. 1957), dem zu Ehren die Stilrichtung Shotokan Ryu gegründet wurde, hat Regeln entwickelt, wie Karate  betrieben werden sollte, um seine Persönlichkeit zu vervollkommnen. Sie gelten als das geistige Vermächtnis des Gichin Funakoshi, Begründers des, modernen Karate. Sie zeigen noch die ganze Tiefe eines Verständnisses von Kampfkunst, als ein alle Bereiche des Daseins umfassender Lebensweg (vgl. Braun 2011). Dieses Regelwerk entspricht weitestgehend den modernen Beschreibungen der Neurowissenschaft, wie eine perfekte  oder ausgeglichene  Persönlichkeit von innen aufgestellt sein sollte. Einer der führenden Neurowissenschaftler, Professor Dr. Dr. Gerhard Roth beschreibt das 2015  folgendermaßen:

„Zu einer ausgeglichenen Persönlichkeit gehört es, die Situation, in der man sich befindet, »angemessen« wahrzunehmen und in ihrer Bedeutung realistisch einzuschätzen, d. h. über eine Balance zwischen übertriebenem Optimismus und übertriebenem Pessimismus, zwischen Gutgläubigkeit und Misstrauen, Eigenständigkeit und Bindung zu verfügen. Hinzu kommt die Fähigkeit, die kurz- und langfristigen Konsequenzen des eigenen Tuns richtig zu bewerten, die eigenen Kräfte nicht zu über- und nicht zu unterschätzen, Absichten der Anderen richtig zu erfassen, Chancen und Risiken zu erkennen und sie im eigenen Handeln zu berücksichtigen. […] Zu einer guten Realitäts- und Risikowahrnehmung gehört ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Extraversion, also positivem Denken und Risikofreudigkeit, und Neurotizismus, also kritischem Denken und Risikoscheu, und ferner ein Gleichgewicht zwischen Gewissenhaftigkeit und Offenheit/Intellekt.“

Das Regelwerk von Gichin Funakoshi wir von Dr. Julian Braun in seinem Buch "Karate als Lebensweg: Selbstkultivierung auf der Grundlage der 20 Leitsätze des Shôtôkan-Karate" sehr ausführlich beschrieben  und erklärt.

Natürlich wird bei unserem Training auch geschwitzt. Wer da erst einmal seinen Schwerpunkt sieht, kann ja auch selbst entscheiden, in welchem Maße er sich anstrengt. Er sollte nur darauf achten, dass er sich nicht überfordert. Es sollte immer ein förderliches und kein überforderndes Agieren sein, was den Körper zu stark belastet, denn die Gesundheit sollte absolute Priorität haben. Diesen  Absatz aber bitte nicht falsch verstehen ...  wir fassen uns nicht mit Samthandschuhen an,  wir betreiben Kampfkunst. Durch das ausgewogene Training für Körper, Geist und Seele, entwickelt sich automatisch eine höhere Leistungsbereitschaft.

Erfahrungen, die beim Training gemacht werden können, lassen sich in den privaten und beruflichen Alltag übertragen und dadurch eine höhere Lebensqualität erreichen. Du musst es nur erkennen, wollen und bereit sein, es umsetzen zu wollen.

 
 
 
 

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Thorsten Siem

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Thorsten Siem

Master of cognitive neuroscience

Kampfkunstlehrer

Heilpraktiker für Psychotherapie