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Ursula von der Leyen, surft auf Klagewelle

Mit großem kaufmännischem Verstand und sichtlich unkrimineller Energie hat Frau von der Leyen scheinbar ein für sie bewährtes System entwickelt, Milliarden-Deals als Verteidigungsministerin und nun als Präsidentin der Europäischen Kommission abzuschließen.

 

Völlig unverständlich, dass es da nun plötzlich Klagen gegen sie hagelt. Da gibt sich endlich mal jemand Mühe, unbürokratisch zu agieren und soll nun dafür bestraft werden?!

- Frei nach verschiedenen Artikeln zu dem Fall UvdL -

Man könnte aber auch meinen, dass Ursula von der Leyen, unsere EU-Kommissionspräsidentin, ein echtes Händchen für das Sammeln von Anzeigen zu haben scheint – fast so, als wäre es ihr neues Hobby. Die neueste Episode in dieser spannenden Serie, die wir "Pfizer-Gate" nennen könnten, hat nun die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) auf den Plan gerufen. Anscheinend haben Ursula und der Pfizer-Chef Albert Bourla beschlossen, dass die traditionelle E-Mail-Kommunikation viel zu 20. Jahrhundert ist und stattdessen ihre Milliarden-Deals per SMS abgewickelt. Modern, nicht wahr? Und wie es sich für wahre Profis gehört, haben sie die Nachrichten danach natürlich gelöscht. Spart ja auch wichtigen Speicherplatz.

 

Wobei … wieso kann eigentlich kein IT-ler die Daten wieder herstellen? Die sollten doch eigentlich auf einem Server des Providers liegen oder gelegen haben. Da hätte man schnell agieren können, wenn man gewollt hätte.

 

Die "New York Times" wollte dann mal einen Blick auf diese geheimnisvollen SMS werfen und zog vor den Europäischen Gerichtshof – doch die EU-Kommission spielte das alte Spiel "Nichts zu sehen hier, bitte weitergehen". Im Sommer 2023 stellte sich das EU-Parlament dann schützend vor von der Leyen und entschied, dass die Nachrichten ihr kleines Geheimnis bleiben dürfen.

 

Aber halt, es gibt noch mehr! Der EU-China-Lobbyist Frédéric Baldan, der anscheinend ein Faible für den Titel "Ankläger des Jahres" hat, wirft von der Leyen vor, sie hätte sich ein bisschen zu sehr in ihre Rolle vertieft und den Deal auf eine Weise eingefädelt, die so gar nicht vorgesehen war. Sein Anwalt ist übrigens derselbe, der die französische Impfskeptiker-Initiative Bon Sens vertritt. Da hat sich ja eine interessante Allianz gebildet.

 

Ungarn und Polen wollten auch ein Stück vom Kuchen und reichten ebenfalls Klagen ein, wobei Polen anscheinend kalte Füße bekommen hat und sich nun zurückziehen möchte. Das ist fast so, als würde man bei einem spannenden Krimi kurz vor dem Finale abschalten.

 

Und als wäre das nicht genug Drama, erinnern die aktuellen Vorgänge an von der Leyens Zeit als Verteidigungsministerin, als sie schon einmal wegen dubioser Beraterverträge in die Schlagzeilen geriet. Die SMS aus dieser Zeit sind natürlich auch verschwunden – man könnte fast meinen, es gibt ein schwarzes Loch, das ausschließlich SMS von Politikern verschlingt.

 

Zu guter Letzt droht zwei Monate vor den Europawahlen, bei denen von der Leyens Wiederwahl ansteht, weiteres Ungemach wegen Vorwürfen der Vetternwirtschaft. Der von ihr bevorzugte Parteifreund Markus Pieper musste wegen der Kritik an seiner Ernennung zurücktreten. Von der Leyens Kommentar dazu? "Die Präsidentin respektiert und bedauert die Entscheidung." Klingt fast so, als hätte sie es in einem Ratgeber für emotionale Intelligenz gelesen.

 

Insgesamt klingt das alles wie eine Mischung aus Polit-Thriller und Seifenoper. Bleibt zu hoffen, dass die nächste Staffel endlich die Umsetzung der Klagen und etwas mehr Transparenz mit sich bringt, die dann hoffentlich zu einer Verurteilung führen wird. Aber wer weiß, vielleicht ist das einfach zu viel verlangt.


Fazit:

Ursula von der Leyen ist ein Beispiel für Führung und Durchsetzungsvermögen in der Politik.

Ihre Karriere, geprägt von Herausforderungen und Erfolgen, zeigt, wie wichtig es ist, für seine Überzeugungen einzustehen und hart zu arbeiten. Als erste Frau an der Spitze der Europäischen Kommission hat sie Geschichte geschrieben und setzt sich für wichtige Themen wie Klimaschutz, Digitalisierung und die Stärkung der europäischen Einheit ein. Ihre Geschichte inspiriert dazu, Grenzen zu überwinden und mit Mut und Entschlossenheit zu führen.

>>Ironie Ende <<


Ursula von der Leyen, in der Hauptrolle als EU-Kommissionspräsidentin, liefert uns eine Performance, die selbst die erfahrensten Drehbuchautoren von Polit-Thrillern und Seifenopern vor Neid erblassen lässt. Mit einer Vorliebe für das Löschen von SMS, die an ein modernes, digitales Zaubertrickrepertoire erinnert, und einer Neigung, Deals auf eine Weise zu schließen, die selbst den kühnsten Lobbyisten ins Staunen versetzt, hat sie das politische Drama neu definiert.

 

Die Nebenhandlung mit Ungarn und Polen, die sich wie unentschlossene Statisten verhalten, und die mysteriöse Verschwindung von SMS, die an eine politische Version von "Jetzt sehen Sie es, jetzt nicht mehr" erinnert, fügen dem Ganzen eine Prise Intrige hinzu. Und als ob das nicht genug wäre, taucht ein altbekannter Gegenspieler aus ihrer Zeit als Verteidigungsministerin auf, um die Spannung zu erhöhen.


 
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