Kampfkunst und Corona?

Aktualisiert: März 27

In den Kampfkünsten werden Maßnahmen zur Abwehr von Angriffen trainiert, mitunter damit diese effektiv in einem Ernstfall angewendet werden können.


Bei einem Angriff eines Aggressors, wissen wir in der Regel nicht, wer da wirklich vor uns steht. Wann verhalten wir uns in so einer Situation fahrlässig?


  1. Wenn wir die Sache nicht ernst nehmen

  2. Wenn wir nicht das Richtige richtig tun


Wenn wir keine Chance haben den Ort des Geschehens rechtzeitig zu verlassen, dürfen wir nicht halbherzig agieren und wir müssen völlig entschlossen und mit Verstand agieren. Wenn wir nicht wissen wie der Aggressor agiert, wie er sich verhalten wird, müssen wir sehr achtsam sein und wir müssen uns präventiv und besonnen verhalten und flexibel sein.


In Hysterie und Panik verfallen ist dagegen absolut kontraproduktiv. Denn dann ist der Verstand ausgeschaltet und wir agieren nur noch mit niederen Instinkten.


Eine Grundvoraussetzung, um uns effektiv wehren zu können, ist natürlich ein gesunder Fitnessgrad und eine gute Widerstandsfähigkeit, auch Nehmerqualitäten genannt.


Für mich verhält es sich mit Corona ähnlich.

Hier besteht mein Training, meine Vorbereitung darin, dass ich mein Immunsystem fit halte. Es heißt ja nicht umsonst "Abwehrsystem". Wenn ich diese Abwehr aber nicht trainiere, ist sie natürlich nichts Wert.


Achtsam bin ich, indem ich mich in der Öffentlichkeit mehr vorsehe, als ich es eh schon tue. Ich fasse draußen möglichst wenig Türdrücker und ähnliches an. Ich wasche meine Hände gründlich, vor und nach dem Toilettengang und natürlich, wenn ich zwischendurch die Gelegenheit habe und auch, wenn ich wieder Zuhause bin. Einfach das Hirn einschalten und vernünftig verhalten. Auch hier hilft Hysterie und Panik überhaupt nicht. Das Dumme ist, dass wir uns auch nur zu gern von Hysterie und Panik anstecken lassen. Die verbreiten sich wesentlich schneller, als so ein Virus.


Alles was jetzt kommt bitte nicht falsch verstehen. Ein intaktes Immunsystem kann mich vor Krankheiten schützen oder sie mich gut überstehen lassen. Aber egal wie stark mein Immunsystem ist ... Überträger kann ich natürlich trotzdem sein. Also ist es sehr wichtig, die behördlichen Anordnungen und Empfehlungen ernst zu nehmen.

Wie trainiere ich den nun mein Immunsystem?

1. Ich halte mich körperlich Fit

Ein ausgewogenes Ausdauer- und Krafttraining wären optimal. Dafür haben wir genügend Sportvereine und Fitnesscenter. Jetzt mit Corona würde ich mir gut überlegen, ob ich wirklich in einen vollgepfropften Kurs oder eine Muckibude gehen würde. Natürlich kann ich auch alleine Laufen, Radfahren, Wandern oder sonstige Aktivitäten starten.


2. Wenn es die Möglichkeit gibt, Waldspaziergänge

Die Bäume, wie eigentlich jede Pflanze, sondern Terpene ab. Das sind Stoffe, die Pflanzen absondern, um untereinander Botschaften auszutauschen, mit dem Ziel, Schädlinge, Pilze und Bakterien abzuwehren. An zwei Tagen mehrere Stunden Waldspaziergang können die Anzahl der Killerzellen unseres Immunsystems um bis zu 50% steigern und der Effekt hält lange an. Wer also die würzige Waldluft einatmet, stärkt seine Abwehr­kräfte.

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/besuch-bei-dr-wald/


3. Ernährung

Essen ist lebensnotwendig. Was wir essen und welche Qualität wir essen, entscheidet mit über die Qualität unseres Immunsystems und über unsere Gesundheit. Wenig Fleisch, wenig kurzkettige Kohlehydrate, wie Kartoffeln und Nudeln, wenig Weizen, keinen Industriezucker, aber dafür möglichst frisches Obst und viel Gemüse und viel schadstofffreien Fisch. Die Veganer sollten einen guten Ersatz für Fleisch und Fisch finden. Gute Ballaststoffe sollten auch dabei sein.


Leider sind zu viele Vitamine und Nährstoffe nicht mehr ausreichend in unseren Nahrungsmitteln enthalten. Wer daran nicht glaubt, soll sich einfach mal die Mühe machen, nicht der Mainsteam-Information zu folgen, sondern sich selbstkompetent ernsthaft informieren. Wenn bei einem Arzt, dann bitte bei einem, der ein echter Ernährungsmediziner oder ein integrativer oder ortomolekularer Mediziner ist. Leider haben die anderen Gattungen darin keine Ausbildung und sind oft der Pharmaindustrie treu. Nein, ich bin kein Verschwörungstheoretiker, ich lese viel Fachliteratur.


Also mit was solltet ihr denn auf jeden Fall eure Nahrung ergänzen?

Bitte, bitte ... alles was jetzt von mir empfohlen wird ... besorgt es euch nicht, ohne dass ihr gecheckt habt, ob es wirklich natürlich belassene Inhaltsstoffe sind. Besorgt euch keine pharmazeutischen Mittel und keine minderwertigen bei Aldi & Co. Ihr kennt bestimmt Menschen, die da schon auf dem richtigen Weg sind, fragt die!


Vitamin C (damit wurden Corona-Infizierte behandelt)

Vitamin D3 & K2

Omega 3 Fettsäuren

Grünlippmuschelextrakt (Lyprinol)

Q10


Dieses und mehr nehme ich schon lange täglich in nicht kleinen Dosierungen. Nur die besten Produkte kommen in meinen Körper. Die sind natürlich und deshalb natürlich nicht überdosierbar. Über 4 Jahre kein Arztbesuch ist für mich der Indiz, dass es durchaus funktioniert.


4. Trinken

Trinken ist auch lebensnotwendig. Ohne Essen können wir angeblich bis zu 60 Tage auskommen, ohne Wasser sind es 3 - 5 Tage! Der Körper reagiert schon nach wenigen Stunden mit alarmieren-den Fehlleitungen. Besonders schnell leidet das Gehirn bei Flüssigkeitsentzug. Leider spüren wir das weniger, als unser Umfeld ;-)


Mindestens 0,03 Liter pro kg Körpergewicht sollten wir trinken. Wenn du 60 kg wiegst, sind das 1,8 Liter am Tag! Auch hier sollte darauf geachtet werden, was und welche Qualität getrunken wird. Kaffee, Cola, Sprudelwasser und Säfte sind kein Ersatz für echtes Wasser. Und nach allem, was ich über Wasser gelernt habe, kann es seine wunderbaren Aufgaben im Körper am Besten vollrichten, wenn es leer ist, also nicht nur frei von Schadstoffen, sondern frei von allem.


Wenn du nun glaubst, dass Mineralien im Wasser wichtig für dich sind, dann ist es halt so. Willst du aber kompetent mit dir umgehen, dass schau mal auf die Etiketten und prüfe, wie viel Liter Mineralwasser du am Tag trinken müsstest, um z.B. deinen Magnesiumbedarf zu decken. Es gibt aber durchaus Heilwasser, die enorm viele Mineralien enthalten und sehr gesund sind. Diese Wasser dürfen aber nur als Kur verwendet werden.

Schau mal bei Gerolsteiner auf die Website, da kannst du Wasser vergleichen:


Ein möglichst leeres Wasser kann alle notwendigen Aufgaben erfüllen. Reinigen und Transportieren. Und es unterstützt alle Stoffwechsel in unserem Körper.

https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/fluessigkeitsmangel-das-passiert-wenn-sie-fuenf-stunden-kein-wasser-trinken_id_6759540.html


5. Schlaf

Wie wichtig der Schlaf für unser Immunsystem ist, wird von sehr vielen Menschen stark unterschätzt.

Euer Immunsystem braucht 7,5 - 8,5 Stunden Schlaf braucht!!!

Schlaf ist für unser Immunsystem wichtig, weil unser Körper im Schlaf viele Prozesse durchführt, die er im Wachzustand nicht durchführen kann. Zum Beispiel sind unser hormonellen Systeme in der Nacht sehr aktiv. Mit der Dämmerung beginnt die Zirbeldrüse größere Mengen des Hormons Melatonin auszuschütten, wodurch der Stoffwechsel gebremst wird. Melatonin kann übrigens nur in ausreichender Menge produziert werden, wenn unser serotonerges System gut funktioniert, also auch ausreichend unser Glückshormon Serotonin produziert wird.


Außerdem sind die Makrophagen des körpereigenen Abwehrsystems im Schlaf besonders wachsam. Dass zwischen Schlaf und Immunsystem eine enge Wechselbeziehung besteht, beweisen Forschungsergebnisse. Wir kennen es alle ... uns überfällt einen bleierne Müdigkeit, wenn die Gesundheit angeschlagen ist – Schlaf ist eben die beste Medizin.


Aktiv bei Nacht

  • Die Leber baut Gifte ab und verarbeitet gleichzeitig wichtige Nährstoffe.

  • Die Wachstumshormone werden aktiv und regenerieren die Zellen.

  • Das Immunsystem bekämpft Erreger.

  • Der elektrische Hautwiderstand verstärkt sich mit zunehmender Schlaftiefe.

  • Die Zirbeldrüse schüttet mehr Melatonin aus, dadurch wird der Stoffwechsel gedrosselt.

Passiv bei Nacht

  • Der Blutdruck sinkt.

  • Die Körpertemperatur fällt um rund 0,4 °C.

  • Die Frequenz von Herz- und Pulsschlag verringert sich.

  • Die Produktion von Magensäure geht zurück.

  • Die Atmung wird flacher und regelmäßiger.

  • Die Muskelspannung ist herabgesetzt. Die Muskulatur entspannt sich.



Also ... wenn ihr es nicht schon längst getan habt, legt los und trainiert euer Immunsystem!!

Hier habe ich für mich relevante informative Links gesammelt. Die sind nicht einseitig, ich versuche mich breit zu informieren. In der Linksammlung steckt also keine Meinung, sondern nur Neugier. Die Sammlung muss nicht jeder mögen, wir haben ja alle unsere individuelle Sichtweisen. Also seid bitte nachsichtig mit mir ;-)


Und bei Fragen wisst ihr ja, wie ihr mich erreicht :-)

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Thorsten Siem

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Thorsten Siem

Master of cognitive neuroscience

Kampfkunstlehrer

Heilpraktiker für Psychotherapie

Ich helfe mit, die Welt etwas vom Plastik zu befreien ... du auch?

Wie das ganz einfach geht? Frag mich ...