Angst im Nacken


Das Los vieler Einzelkämpfer in der Selbständigkeit

Wenn ich, damals als frischer Selbständiger Coach, auf Fortbildungen oder Netzwerktreffen war, habe ich oft ehrfurchtsvoll auf die geblickt, die es vermeintlich geschafft hatten. Die, die sich scheinbar schon auf dem großen Markt gut etabliert hatten.

Es wurde da von lukrativen Aufträgen, von vielen Dienstreisen, vor allem ins Ausland, und von großen Stammkunden gesprochen. Natürlich auch von allen möglichen, bereits abgeschlossenen Ausbildungen und den verschiedensten Verfahren, die bei den Kunden zur Anwendung gebracht werden.


Ich war wirklich tief beeindruckt und kam mir ziemlich mickrig vor mit meinen paar Aufträgen und meinen Methoden, die ich autodidakt für mein Coaching entwickelt habe. Allerdings hatte ich unbewusst irgendetwas wahrgenommen, was nicht ganz rund an den Geschichten meiner Mitstreiter war.


Nachdem ich dann einige öfter auf den Veranstaltungen getroffen hatte, wurden die Gespräche etwas offener ebenso meine Wahrnehmung. Nicht wenige meiner Kolleginnen und Kollegen sahen nicht wirklich gesund aus. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass viele blass aussahen, oft mit dicken Augenrändern oder nervösem Augenzucken ... bei manchen Treffen mehr, bei anderen etwas weniger. Und bis auf wenige Ausnahmen wirkten sie nicht wirklich entspannt und auf keinen Fall gesund …


Nach mehreren Treffen und die nun inzwischen etwas offeneren Gespräche konnte ich erfahren, dass einige bereits ein- oder sogar zweimal mit ihren Unternehmen in Insolvenz gegangen sind. Damit sie Einnahmen generieren konnten, wurden teilweise Aufträge angenommen, die entweder gegen ihre eigenen Werte verstießen oder gar nicht in ihrem Kompetenzbereich lagen … oder mit soviel Reiserei verbunden war, dass der Familiensegen darunter gelitten hat. Es wird halt überall nur mit Wasser gekocht und die Phrase: „Nun arbeite ich selbst und ständig!“ passte hier nun wirklich.


Mit so einer Situation stellt sich natürlich niemand auf einem Netzwerktreffen vor. Da will man schon zeigen, dass man wer ist und dass man es im Prinzip geschafft hat mit seinem Business! Diese Menschen kämpften ums Überleben! Also ums Überleben als Coach oder Berater und sie hatten die Angst im Nacken: „Wie sieht es in 2 oder drei Monaten mit der Auftragslage aus? Kann ich meine Rechnungen bezahlen? Wann überweist mir mein Kunde endlich meine Rechnung? Wird es dieses Jahr wieder nichts mit dem lang ersehnten Urlaub? Wird es später für die Rente reichen oder falle ich in Altersarmmut?


Und das alles wollte ich nicht! So hatte ich mir meine Selbständigkeit nicht vorgestellt. Für mich stand fest: „Ich werde nichts mehr tun, was mir keine Freude macht!“


Damit hatte ich unweigerlich bestimmt, dass ich mit den Auftragslücken und mit dem dann fehlenden Geld klarkommen musste. Das war während meiner langen Freistellungszeit nach meiner Angestelltenlaufbahn recht einfach … danach nicht mehr …


Heute kann ich auch von großen Aufträgen und treuen Stammkunden sprechen. Aber solange die mich nicht das ganze Jahr durch buchen, habe ich immer wieder mehr oder weniger große Einkommenslücken!


Trotzdem … ich möchte mir treu bleiben, nicht jeden Auftrag annehmen und die Selbständigkeit als echte Freiheit betrachten. Nur so bleibe ich gesund und ausgeglichen.

Nun stellst du dir sicher die Frage, wie das funktionieren soll … oder?


Natürlich freue ich mich, wenn ich Aufträge habe, mit denen ich meine Kasse fülle. Erfolg wird für mich aber nicht mit Geld gemessen, sondern mit dem Zufriedenheitsfaktor.


Und … nun will ich ganz ehrlich sein. Ich kann ganz entspannt sein, weil ich mir mit meiner Liebsten in den letzten zwei Jahren ein zweites Business aufgebaut habe. Also ein zweites Standbein, das zu unserem originären Business passt.


Das hat nur funktioniert, weil wir an uns geglaubt haben und auch an den starken Partner, den wir uns an die Seite gestellt haben. Bei dem sind wir Umsatz beteiligt. Es barg null Komma null Risiko, also keine Investition, kein (schlüpfriger) Vertrag, nur etwas Zeit, die wir investieren mussten. Wir konnten und können soviel in diesem Business tun, wie wir wollen, wann wann wir wollen und theoretisch mit wem wir wollen ... und jetzt kommt’s … wir können auch mittelfristig soviel verdienen wie wir wollen. Und … es kommt noch besser. Wir können sogar Urlaub machen und das Geld fließt weiter. Wir haben keine Angestellten, aber bestimmt 20 Mitarbeiter (wachsend), die wir nicht bezahlen müssen und über 500 (wachsend) zufriedene Verbraucher. Der Witz dabei ist, dass es im Prinzip jeder kann, nur nicht jeder macht!


Klingt zu schön, um wahr zu sein?

Wenn du nun liest, um was es sich handelt, wirst du entweder sagen: „Verdammt … und dafür habe ich nun diesen ganzen Kram gelesen!“ Oder du bist neugierig geworden und rufst mich an. Also um was geht es hier?


Es geht um das immer wichtiger werdende Business des Empfehlungsmarketings.

Um dir den Zahn gleich zu ziehen: „Nein … es ist kein Schneeballsystem!“ Das ist seit vielen Jahren gesetzlich strengstens verboten und wird nicht nur in Deutschland mit hohen Strafen geahndet. Es ist ein Business der "Weißen Weste", wie es inzwischen einige Handelskammern nennen.


Wenn du also Interesse hast, zu erfahren wie und weshalb es so gut funktioniert, meldest du dich bei mir und ich erkläre es dir in max. einer Stunde bei einem Kaffee.

Trau dich 😊

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Thorsten Siem

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Thorsten Siem

Master of cognitive neuroscience

Kampfkunstlehrer

Heilpraktiker für Psychotherapie

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